Wirtschaftspolitische Stabilität bleibt weiterhin unverzichtbar für
die Betonfertigteilbranche - ANHANG
Wien (HIM - 02.08.2012 10:22 Uhr) Das jüngste Konjunkturbarometer des Verbands
Österreichischer Beton- und Fertigteilwerke (VÖB) bestätigt den Trend
der letzten Umfrage: Der Wille zur Veränderung stärkt die Branche,
stabile konjunkturelle Bedingungen zählen aber weiterhin zu den
wichtigsten Erfolgsfaktoren. Der Rückgang öffentlicher Aufträge kann
zum Teil durch private Investitionen kompensiert werden. Alles in
allem gehen die VÖB Betriebe optimistisch ins 2. Halbjahr.
Zwtl.: Zahlen und Fakten
78 % der befragten VÖB Unternehmen verzeichneten, verglichen mit
dem Vorjahr, gestiegene oder stabile Umsätze. 20 % von ihnen konnten
sich sogar über zweistellige Zuwächse freuen. Wenig überraschend also
die Einschätzung für das 2. Halbjahr: Fast drei Viertel bezeichnen
die erwartbaren Ergebnisse als "Sehr zufriedenstellend" oder "Eher
zufriedenstellend". Auch was die gesamte Betonbranche betrifft,
zeigen sich die VÖB Unternehmen optimistisch: Fast 30 % rechnen mit
steigenden Umsätzen für die 2. Jahreshälfte und 40 % halten stabile
Umsätze für möglich. 33 % der Befragten konstatieren steigende
Umsätze im Wohn- und Bürobau, während etwa 10 % der Befragten
Verluste im Gewerbe- und Industriebau sowie im Tief- und Straßenbau
sehen. Allerdings kämpft die Branche mit nach wie vor hohem
Preisdruck, kurzfristig vergebenen Aufträgen und im Vergleich zu
Unternehmen, die aus umliegenden Ländern importieren, mit hohen
Lohnkosten. Auch beeinflussen fehlende öffentliche Gelder die Branche
besonders negativ.
Zwtl.: VÖB fordert wirtschaftspolitische Stabilität
Erwartungen, dass vermehrt private Gelder im Bausektor investiert
werden, dürfen als positives Zeichen für die Zukunft gewertet werden.
Zu erwarten sind damit besonders Investitionen im privaten
Hausbaubereich wie z. B. größere und kleinere Sanierungen,
Erweiterungen und Erneuerungen von Häusern, Wohnungen oder
Außenanlagen, was begrüßenswerte Auswirkungen auf Teilbereiche der
Branche haben könnte. Dennoch darf nicht darüber hinweggetäuscht
werden, dass sich die anhaltende Bankenkrise unmittelbar auf die
Investitionsentscheidungen im Gewerbe und Bürobau auswirkt.
"Wirtschaftliche Sicherheit ist für unsere Branche unverzichtbar. Wir
sind als Auftragnehmer von Investitionen im Handels- und
Produktionsbereich besonders betroffen. Die aktuelle Verunsicherung
schadet der gesamten Branche. Rasches Handeln, nicht nur auf
europäischer Ebene sondern besonders auch auf nationaler Ebene, ist
dringend nötig", so Bernd Wolschner, Präsident des VÖB.
Zwtl.: Erfolgsorientierung
VÖB Unternehmen setzen weiterhin auf Leistungsbereitschaft und
Innovationswillen. Zugewinn von Kunden, Änderungen des Leistungs-
bzw. Produktportfolios, Ausbau der eigenen Kapazitäten und die
Eroberung neuer Geschäftsfelder bleiben die wichtigsten
erfolgsorientierten Ziele. "Nicht kalkulierbare Parameter, die im
Speziellen die Finanzkraft unserer Kunden betreffen, setzen die
Branche unnötigen Gefahren aus. Es ist und bleibt Aufgabe der
Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft, hier für größtmögliche
Stabilität zu sorgen", bekräftigte Wolschner.
Zwtl.: Über den VÖB
Der Verband Österreichischer Beton- und Fertigteilwerke (VÖB) mit
Sitz in Wien vertritt die Interessen aller in Österreich tätigen
Betriebe der Betonfertigteilbranche. Er unterstützt als unabhängiger
Wirtschaftsverband seine Mitglieder sowohl in technischen als auch
produktbezogenen Belangen und versteht sich als (Wissens-) Plattform
und Sprachrohr der Branche. Der 1956 gegründete Verband, mit derzeit
70 Mitgliedsbetrieben, sieht seine Hauptaufgaben primär in der
Förderung von Qualitätssicherung, der Erschließung neuer
Anwendungsgebiete von Produkten sowie der wissenschaftlichen und
didaktischen Aufbereitung branchenrelevanter Themen. Die
österreichischen Beton- und Fertigteilwerke erwirtschaften jährlich
ein Umsatzvolumen von über 700 Millionen Euro und beschäftigen mehr
als 4000 Mitarbeiter in rund 100 Betrieben. Somit zählt dieser
leistungsfähige Industriezweig, mit seinem breit gefächerten
Produktportfolio, zu den bedeutendsten Branchen im Baubereich.
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