FV Immobilienmakler weist Vorwürfe der Arbeiterkammer als unseriös
zurück
Obmann Malloth: "AK vergleicht Äpfel mit Birnen - Provisionsvergleich
stammt aus 1998" - VKI stellte Immobilienmaklern gutes Zeugnis
aus
Wien (PWK - 10.03.2010 13:46 Uhr) Der Fachverband der Immobilienmakler weist
die Vorwürfe der Arbeiterkammer strikt zurück. "Beim Vergleich mit
dem europäischen Ausland verwendet die Arbeiterkammer eine Studie aus
dem Jahr 1998, das ist schlicht und einfach unseriös. Zudem ist heute
wie damals ein direkter Länder-Vergleich aufgrund der
unterschiedlichen Rahmenbedingungen ein Vergleich von Äpfeln mit
Birnen", nimmt Thomas Malloth, Obmann des Fachverbandes der
Immobilienmakler, Bezug auf die Aussagen von Arbeiterkammer-Präsident
Herbert Tumpel. Die Arbeiterkammer hatte heute Mittwoch, aufgrund
einer präsentierten IFES-Studie die Senkung der Maklergebühren in
Österreich verlangt.
Während in anderen Ländern, wie etwa Großbritannien, Irland oder
Norwegen, Konsumenten bei jeder Besichtigung zur Kasse gebeten
werden, gäbe es in Österreich lediglich ein Erfolgshonorar, so
Malloth. Auch das Mietniveau sei in zahlreichen Ländern weit höher,
außerdem gäbe es einen wesentlich größeren Markt. Denn während die
Wohnungsvergabe der Kommunen in Österreich von allen Steuerzahlern
finanziert werde, laufe in anderen Ländern alles über Makler.
Maklerberatung erspare Zeit und - obwohl sie etwas kostet - auch
Geld, zeigt sich Malloth überzeugt: "Unsere Beratung ist eine
wertvolle Orientierungshilfe, die die zahlreichen Angebote am
Immobilienmarkt objektiviert. Die umfassende Kenntnis aller
vertragsrechtlichen Belange sowie der marktadäquaten Preise machen
den Immobilienmakler beim Erwerb oder Verkauf einer Immobilie zum
unverzichtbaren Partner." Der Immobilienmakler haftet für die
Informationen, die er weitergibt.
Die hohe Konsumentenzufriedenheit mit der Maklerdienstleistung
bestätigte eine top-aktuelle Umfrage aus Tirol. Demnach hat jeder
vierte befragte Käufer oder Mieter die Leistungen eines
Immobilienfachmannes in Anspruch genommen. Als Hauptgründe wurden
vor allem die Sicherheit der seriösen Abwicklung, die Kompetenz des
Immobilienmaklers sowie eine erhebliche Zeitersparnis bei der
Objektsuche angegeben. Drei Viertel der Befragten, die in den letzten
fünf Jahren die Dienste eines Immobilienmaklers in Anspruch genommen
haben, würden dies aufgrund der positiven Erfahrungen wieder tun.
Dieses Bild bestätigte erst im vergangenen Jahr ein Test des Vereins
für Konsumenteninformation (VKI), der den Immobilienmaklern ein gutes
Zeugnis ausstellte.
Auch der Branche selbst sind Qualität und Transparenz der
gebotenen Dienstleistungen ein Anliegen. Besonders erfolgreiche
Immobilienmakler werden jedes Jahr durch den Immobilienpreis Immy vor
den Vorhang geholt. Seit 2009 werden in Wien im Rahmen des Immy alle
marktpräsenten Makler einem standardisierten Qualitätstest
unterzogen. Bewertet werden Reaktionsgeschwindigkeit bei Anfragen,
die Qualität und Vollständigkeit schriftlicher Unterlagen zu einem
Objekt, Freundlichkeit, Verbindlichkeit und Termintreue der Makler
sowie die persönliche Beratung vor, bei und nach einem
Besichtigungstermin.
"Fachkenntnis, eingehende Beratung, aussagekräftige Unterlagen und
ein professioneller Marktauftritt sind Kernanforderungen der Kunden
an Immobilienmakler. Diesen Grundsätzen fühlen wir uns verpflichtet",
so Malloth, und weiter: "Es ist unzumutbar, dass durch falsche
Behauptungen und medienwirksame Angriffe eine gesamte Branche in den
Schmutz gezogen wird." (ES)
Rückfragehinweis:
Wirtschaftskammer Österreich, Fachverband der Immobilien- und Vermögenstreuhänder
Tel.: 01/522 25 92, Fax: 01/522 25 93
mailto:office@wkimmo.at
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/240
*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***
OTS0241 2010-03-10/13:46
|