ASFINAG: Planungen für S 3 abgeschlossen
UVP-Genehmigungsverfahren für Weiterbau der Weinviertler
Schnellstraße startet
Wien (ASF - 03.08.2012 10:58 Uhr) Die ASFINAG hat die Planungen für die künftige S 3
Weinviertler Schnellstraße zwischen Hollabrunn und Guntersdorf
abgeschlossen. Mit der Einreichung der Projektunterlagen zur
Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) im Bundesministerium für Verkehr,
Innovation und Technologie (BMVIT) heute Freitag 3. August 2012
können die Genehmigungsverfahren starten. "Die ASFINAG hat sämtliche
Auswirkungen des nächsten Abschnitts der S 3 auf Mensch, Verkehr und
Umwelt detailliert dargestellt. Nach der Prüfung des Bauvorhabens
durch unabhängige Gutachter und grünem Licht durch die Behörde soll
der Weiterbau der rund elf Kilometer langen S 3 plangemäß im Jahr
2014 starten. Die Strecke kann dann 2016/2017 für den Verkehr
freigegeben werden", sagt ASFINAG Vorstand Alois Schedl.
Analog zur bereits bestehenden S 3 zwischen Stockerau und
Hollabrunn wird die neue Straße mit baulicher Mitteltrennung
(Betonleitwand) und einem sogenannten 2+1 Querschnitt um 125
Millionen Euro gebaut. Dies bedeutet einen regelmäßigen Wechsel
zwischen einer einstreifigen Fahrbahn mit Abstellstreifen und dem
zweistreifigen Überholbereich. Diese Ausführung wird der Bedeutung
der S 3 als regionale Verbindung absolut gerecht. "Durch
Redimensionierungsmaßnahmen im Zuge des Planungsprozesses konnten 39
Millionen Euro eingespart werden, ohne dass die wichtige
Entlastungswirkung der S 3 für die Ortschaften zwischen Hollabrunn
und Guntersdorf geschmälert wird", betont Schedl. Die bauliche
Mitteltrennung erhöht die Verkehrssicherheit maßgeblich, da
Frontalzusammenstöße damit der Vergangenheit angehören.
Mit der Verlängerung der S 3 bis Guntersdorf wird das westliche
Weinviertel noch stärker an den Großraum Wien und den
niederösterreichischen Zentralraum angeschlossen. Die S 3 verbessert
nicht nur die Verkehrsqualität für die zahlreichen Pendler dieser
Strecke, sondern erhöht auch die Lebensqualität und
Verkehrssicherheit an der B303 zwischen Hollabrunn und Guntersdorf.
Rückfragehinweis:
ASFINAG
Mag. Christoph Pollinger, M.A.
Pressesprecher
Tel.: +43 (0) 664 60108 - 16841
mailto:christoph.pollinger@asfinag.at
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OTS0061 2012-08-03/10:58
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