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Startschuss für AMAG-Werksausbau in Ranshofen

Ranshofen (MST - 26.04.2012 12:03 Uhr)

- Spatenstich für Werksausbau durch Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Vorstandsvorsitzenden Dipl.-Ing. Gerhard Falch - Investitionen von 220 Millionen Euro sichern erfolgreiche Weiterentwicklung der AMAG Austria Metall AG - Ausbauprogramm bis 2014 umfasst neues Warmwalzwerk, Ausbau Plattenfertigung und Recyclingkapazitäten - Ausbau schafft 200 neue Arbeitsplätze und macht Innviertel zu einem internationalen Spitzenstandort der Aluminiumindustrie
Am Donnerstag, den 26. April 2012, fand der Auftakt zum Werksausbau der AMAG Austria Metall AG statt. Unter der Anwesenheit zahlreicher Gäste setzten Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und AMAG-Vorstandsvorsitzender Dipl.-Ing. Gerhard Falch den ersten Spatenstich in Ranshofen und legten damit die Weichen für die erfolgreiche Weiterentwicklung des Unternehmens. Mit einem Investitionsvolumen von rund 220 Millionen Euro zählt der Werksausbau in Ranshofen zu den größten in der europäischen Aluminiumindustrie, schafft 200 neue Arbeitsplätze im Bezirk Braunau und macht das Innviertel zu einem internationalen Spitzenstandort der Aluminiumindustrie.
Das Investitionsprogramm umfasst den Bau eines neuen Warmwalzwerks, den Ausbau der Plattenfertigung sowie der Recyclingkapazitäten. Die Hauptziele der Investition liegen im Ausbau der Produktionskapazitäten sowie der Erweiterung des zugänglichen Marktes. Größere Breiten von bis zu 2.300 mm und größere Dicken von bis zu 150 mm führen im Bereich Walzen zu einer Steigerung des Anteils an Spezialwalzprodukten.
"Der Spatenstich setzt den AMAG-Erfolgskurs der letzten Jahre fort. Durch die Investition bauen wir unsere einzigartige Position als Spezialitätenanbieter weiter aus. Wir haben für diesen Meilenstein ganz bewusst Ranshofen als Standort gewählt, denn hier können wir auf die langjährige Expertise unserer Belegschaft zurückgreifen und die Synergien mit dem bestehenden Werk nutzen. Weitere Expansionspläne schließe ich nicht aus, denn die Erweiterungsmöglichkeiten in Ranshofen sind noch nicht ausgeschöpft", so Dipl.-Ing. Gerhard Falch, Vorsitzender des Vorstandes der AMAG Austria Metall AG.
Mit dem Werksausbau, der am 28. Februar 2012 vom AMAG-Aufsichtsrat genehmigt wurde, kann die AMAG auch in Zukunft die stetig wachsende Nachfrage nach Produktlösungen aus Aluminium befriedigen. Experten gehen davon aus, dass der weltweite Verbrauch von Aluminiumwalzprodukten bis 2021 um 70 Prozent auf etwa 33 Millionen Tonnen steigen wird. Wachstumstreiber sind vor allem die Transportindustrie (Luftfahrt, Automobil, LKW, Schiff), der Maschinenbau sowie die Windkraftindustrie. Insbesondere dem Trend zur CO2-Reduktion im Transportbereich folgend bietet Aluminium vielfach die richtigen Antworten. So garantieren hochpräzise Aluminium-Walzprodukte Stabilität und Qualität im Fahrzeugbau und tragen dabei nachhaltig zur Verringerung der verkehrsbedingten Klimabelastungen bei.
Dier Werkserweiterung unterstreicht das Bekenntnis der AMAG zur nachhaltigen Produktion: Durch den Ausbau der Recyclingkapazitäten kann die AMAG den Schrotteinsatz erhöhen und somit den traditionell hohen Recyclinganteil sicherstellen. Bereits heute hat der Standort Ranshofen eine Schrotteinsatzrate von rund 80 Prozent - mit diesem Wert nimmt die AMAG eine führende Stellung in der Aluminiumindustrie ein.
"Der heutige Tag ist ein Zukunftssignal für den Standort Ranshofen und darüber hinaus. So leistet das Unternehmen als Aushängeschild der österreichischen Industrie mit dem Werksausbau einen wesentlichen Beitrag zur Standortsicherung. Die Investitionen sind ein kräftiger Wirtschaftsimpuls für den Bezirk Braunau und schaffen 200 neue Arbeitsplätze in der Region", so Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer.
Bilder: Link zu den Bildern: http://minc.at/presse/aktuell
- Bild 1: Bautafel "Investition in Warmwalzwerk und Plattenfertigung" - Bild 2: Warmlinie - Bild 3: Luftaufnahme AMAG Ranshofen - Bild 4: Luftaufnahme AMAG Ranshofen inkl. Legende - Bild 5: Vorsitzender des Vorstandes Dipl.-Ing. Gerhard Falch bei der Rede zur Spatenstichfeier - Bild 6: v.l.n.r.: Dr. Helmut Kaufmann, Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, Dipl.-Ing. Gerhard Falch, Mag. Gerald Mayer
Zwtl.: Über die AMAG Gruppe
Die AMAG ist ein führender österreichischer Premiumanbieter von hoch qualitativen Aluminiumguss- und -walzprodukten, die in verschiedensten Industrien wie der Flugzeug-, Automobil-, Sportartikel-, Beleuchtungs-, Maschinenbau-, Bau- und Verpackungsindustrie eingesetzt werden. In der kanadischen Elektrolyse Alouette, an der die AMAG mit 20 prozent beteiligt ist, wird hochwertiges Primäraluminium mit vorbildlicher Ökobilanz produziert. 1.422 Mitarbeiter erzielten im Geschäftsjahr 2011 einen Umsatz von 813 Mio. Euro bei einem operativen Ergebnis (EBITDA) von 150 Mio. Euro.
Zwtl.: Hinweis
Die in dieser Veröffentlichung enthaltenen Prognosen, Planungen und zukunftsbezogenen Einschätzungen und Aussagen wurden auf Basis aller der AMAG zum gegenwärtigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen. Sollten die den Prognosen zugrunde liegenden Annahmen nicht eintreffen, Zielsetzungen nicht erreicht werden oder Risiken eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Wir übernehmen keine Verpflichtung, solche Prognosen angesichts neuer Informationen oder künftiger Ereignisse weiterzuentwickeln. Diese Veröffentlichung wurde mit der größtmöglichen Sorgfalt erstellt und die Daten überprüft. Rundungs-, Übermittlungs- oder Druckfehler können dennoch nicht ausgeschlossen werden. Diese Veröffentlichung ist auch in englischer Sprache verfügbar, wobei in Zweifelsfällen die deutschsprachige Version maßgeblich ist.
Rückfragehinweis: Dipl.-Ing. Leopold Pöcksteiner Leitung Strategie, Kommunikation und Marketing AMAG Austria Metall AG Lamprechtshausenerstraße 61 5282 Ranshofen, Austria Tel.: +43 (0) 7722-801-2205 Email: publicrelations@amag.at Website: www.amag.at
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/12432/aom
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