LR Ragger mahnt BUWOG: Nicht wie Elefant im Porzellanladen...
Mieterhöhung ohne Transparenz und Nachvollziehbarkeit
Klagenfurt (FLK - 25.04.2012 14:10 Uhr) "Ich werde alles tun, damit die BUWOG als
wirtschaftlich Stärkerer nicht über die Mieter drüberfährt. Die Art
und Weise, wie von ihren Villacher Kunden massiv steigende
Wohnungskosten verlangt werden, ist unhaltbar. Hier mangelt es an
Transparenz und Nachvollziehbarkeit", kritisiert der Kärntner
Wohnbaureferent LR Mag. Christian Ragger am Mittwoch.
Er fordert daher die BUWOG auf, genau aufzulisten, aufgrund welcher
Umstände sich die Mieten erhöhen. "Es reicht nicht, nur eine
Grundmiete anzugeben und diese anzuheben". Diese setze sich aus
mehreren Parametern zusammen, die getrennt anzuführen sind.
Wohl ergebe sich eine Erhöhung daraus, dass die Landesregierung 1984
für das 21. Jahr einen empfindlichen Zinssprung beim Landesdarlehen
beschlossen hat. Doch es genüge keinesfalls den Anstieg der
Grundmiete allein damit zu begründen, ohne andere Kostenteile
anzuführen", bemängelt Ragger. Für ihn ist es auch unverständlich,
dass die BUWOG sich weigert, einen Antrag dafür zu stellen, damit das
Land diesen fatalen Zinssprung abfedert.
Ragger warnt die BUWOG davor, sich im Kärntner Wohnungswesen wie ein
Elefant im Porzellanladen aufzuführen. Sie sollte nicht die
Möglichkeiten im Rahmen des Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetzes bis zum
Letzten ausreizen und die Verantwortung für ihre überzogenen
Mieterhöhungen auf das Land abschieben. Es sei eine falsche
Strategie, wenn sie glaubt, durch maximale Ausschöpfung des
Mietpreises die Wohnungen zum Zwecke des Verkaufes frei zu bekommen,
meint Ragger abschließend.
Rückfragehinweis:
Büro LR Mag. Christian Ragger
Kärntner Landesregierung
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/2191/aom
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OTS0245 2012-04-25/14:10
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