VIENNA-TEC - Internationale Fachmesse für Industrie und Gewerbe - sechs Fachmessen unter einem Dach

09. bis 12. Oktober 2012
Messe Wien

VIENNA-TEC
Internationale Fachmesse für Industrie und Gewerbe - sechs Fachmessen unter einem Dach

Reed Exhibitions Messe Wien

Impulsgeber

And the winner is …
… die Mehrheit der Besucher der VIENNA-TEC hat gewählt und das Produkt „SAFAN-Elektronische Abkantpresse E-Brake II35-1250“ der Firma PLANCHE GesmbH. zum „INNOVATION CHAMPION 2012“  gekürt.
Details zum Innovation Champion 2012 der VIENNA-TEC lesen Sie bitte hier
 

>VIENNA-TEC 2010< in der Messe Wien:
Messe-Fixpunkt zum Start der Konjunkturerholung

Technischer Vorbericht: Energieeffizienz –
Potenziale in der Automatisierungstechnik

Dritte Ausgabe von Österreichs größter Industriefachmesse +++ Sechs renommierte Fachmessen unter einem Fachmesse-Dach +++ Rund 360 Aussteller sind bereits angemeldet +++ OECD und Industriellenvereinigung berichten von rascher Erholung der Wirtschaft +++ Fachmesse als wirkungsvolles Instrument des Change Managements +++ Matchmaking-Plattform und spezielles Rahmenprogramm für Unternehmen und Besucher aus CEE +++ Aussteller-Motive für die Messeteilnahme: Absatzimpulse, Kompetenzbeweis, Wachstum, Trends – ein wertvoller Marktplatz +++ Erstmals Leitthema „Energieeffizienz“ +++ Fachteil mit technischer Vorschau: Energieeffizienz-Potenziale in Antriebstechnik, Sensorik und Messtechnik, Robotik und Montagetechnik und Pneumatik +++

WIEN (2. Juni 2010). – Die Konjunkturprognosen bessern sich langsam aber stetig, und in der Messe Wien laufen die Vorbereitungen für die dritte Ausgabe der Industriefachmesse >VIENNA-TEC< bereits auf Hochtouren. Von 12. bis 15. Oktober 2010 findet die internationale Fachmesse und Kommunikationsplattform für den Industriestandort Österreich und den CEE-SEE-Raum statt, die seit 2006 im Zwei-Jahres-Rhythmus sechs starke Industrie-Fachmessen – >AUTOMATION AUSTRIA<, >ENERGY-TEC<, >IE INDUSTRIEELEKTRONIK<, >INTERTOOL<, >MESSTECHNIK< und >SCHWEISSEN/JOIN-EX< – und einen Schwerpunkt MENSCH – ARBEIT – SICHERHEIT - am Messestandort Wien vereint. Rund 360 Aussteller haben bereits ihre Teilnahme an der >VIENNA-TEC 2010< angemeldet.

OECD und Industriellenvereinigung berichten von rascher Erholung – jetzt dynamisch in das Marktgeschehen einsteigen

Vor dem Hintergrund der wieder in Gang kommenden Industriekonjunktur misst Direktor Johann Jungreithmair, CEO von Veranstalter Reed Exhibitions Messe Wien, der >VIENNA-TEC 2010< besondere Bedeutung bei: „Es geht darum, sich aus der Starre der Krise zu lösen, den Fuß vom Bremspedal zu nehmen und wieder Gas zu geben. Nur wer jetzt entschlossen auf einen dynamischen Unternehmenskurs einschwenkt, wird beim kommenden Aufschwung dabei sein. Die >VIENNA TEC 2010< ist die Plattform, auf der die Weichen für die Zukunft gestellt werden.“

Der Chef von Reed Exhibitions in Österreich kann dabei auf die jüngste Konjunkturumfrage der Industriellenvereinigung verweisen, wonach sowohl der Inlandsabsatz als auch die Exporte – die auf lange Sicht durch die Abwertung des Euro gegenüber dem Dollar unterstützt werden –, steigende Tendenz aufweisen. Von einer überraschend schnellen wirtschaftlichen Erholung nach der schweren Rezession in den Industrieländern berichtete vor wenigen Tagen auch die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Die Pariser Organisation hat ihre Prognosen für das globale Wirtschaftswachstum deutlich nach oben revidiert und erwartet nun für die Weltwirtschaft ein Wachstum von 4,6 Prozent im Jahr 2010 und von 4,5 Prozent für 2011. Die BIP-Prognose für Österreich wurde von plus 0,9 auf plus 1,4 Prozent für 2010 und plus 2,3 Prozent für 2011 korrigiert. „Gerade jetzt kommt es darauf an, pro-aktiv und dynamisch in das Marktgeschehen einzusteigen“, betont Reed-CEO Johann Jungreithmair. „Vielleicht wird es so bald keine selbst tragenden Aufschwünge mehr geben – in der globalisierten Wirtschaft werden wir uns an viel komplexere und differenziertere Konjunkturverlaufsmuster gewöhnen müssen als bisher, der Wandel wird unser ständiger Begleiter bleiben. Wechsel und Veränderung sind aber kein Schicksal, sondern in ihrer Wirkung davon abhängig, wie man sich ihnen gegenüber verhält.“

Fachmesse – wirkungsvolles Instrument des Change Managements

Das zentrale Stichwort hierzu lautet: Change Management. Fachmessen stellen nach der Überzeugung von Reed-Chef Johann Jungreithmair ein wirkungsvolles Instrument für erfolgreiches Change Management dar: denn im Zuge einer Fachmesse kann jeder im direkten Kontakt mit Kunden, Lieferanten und Mitbewerbern seinen Standort bestimmen und herausfinden, was der Markt hergibt und wohin der Weg führt: „Auf der Fachmesse wird festgestellt, wo Veränderungen notwendig sind und auch stattfinden, aber auch, mit welchen Mitteln das eigene Unternehmen den Wandel bewältigen kann. Nach einer erfolgreichen Fachmesse gehen Aussteller und Besucher in dem sicheren Gefühl auseinander, klarer zu sehen und zu wissen, wo im Markt neue Chancen und Ziele vorhanden sind – das sind, alles zusammen genommen, die Gründe, warum der >VIENNA-TEC 2010< herausragende Bedeutung zukommt.“


Größte Industrie-Fachplattform für Österreich und die Nachbarländer

„Aufgrund ihrer branchen- und länderübergreifenden Konzeption ist die >VIENNA-TEC< die größte, umfassendste und insgesamt bedeutendste internationale Fachmesse für die Industrie und das produzierende Gewerbe Österreichs“, skizziert Ing. Christian Friedl, themenverantwortlicher Leiter des Geschäftsbereiches Messen bei Reed Exhibitions Messe Wien. „Mit ihrem Fokus auf Zentral-, Südost- und Osteuropa wendet sie sich auch an Unternehmen aus den Nachbarländern. In diesem Kontext bietet die >VIENNA-TEC< Ausstellern wie Fachbesuchern aus Industrie und Gewerbe den idealen Rahmen, die eigene Wettbewerbsfähigkeit und Produktivität zu überprüfen, neu zu definieren und zu steigern.“ Den zentralen Stellenwert der >VIENNA-TEC< unterstreicht auch KommR Ing. Gerhard Aufricht, Obmann des Landesgremiums des Handels mit Maschinen, technischem und industriellem Bedarf der WK Wien und Gleichzeitig Geschäftsführer der Mittli KG: „Die VIENNA-TEC ist Österreichs Nummer 1 der Fachmessen für Fertigungs-Technologien und hat sich längst zur nationalen und internationale Drehscheibe für Handel, Industrie und Gewerbe entwickelt. Als wirtschaftliche Schnittstelle zwischen West und Ost, vor allem in Richtung RSEE-Länder, gewinnt Wien damit als Fachmessestandort massiv an Bedeutung. Die im aktuellsten Wifo-Konjunkturtest prognostizierte leichte Konjunktur- und Investitionsbelebung verspricht für den Wiener Maschinenhandel – der Mess- und Prüftechnik - das Erreichen der Talsohle der schwierigen wirtschaftlichen Zeiten und die Abzeichnung des ersehnten Aufschwungs. Umso wichtiger erscheint in diesem Umfeld eine Fachmesse wie die Intertool zum Austausch von Erfahrungen und zum Anbahnen neuer Geschäfte.“

Für die >VIENNA-TEC 2010< haben sich die Organisatoren das Ziel gesetzt, neben dem heimischen Markt auch möglichst viele internationale Fachbesucher mit hoher Entscheiderkompetenz nach Wien zu bringen. „Deshalb arbeiten wir sehr eng mit der Außenwirtschaftsorganisation der Wirtschaftskammer Österreich (AWO) und mit unserem CEE-Vertriebspartner Schwarz & Partner zusammen“, erklärt Messeleiterin Eveline Sigl.

„Kooperationsbörse“ für Kontakte mit CEE-Unternehmen

Um Fachbesucher aus den CEE-Ländern mit Ausstellern zusammenzubringen, ist bei der >VIENNA-TEC eine Matchmaking-Plattform geplant, die gemeinsam mit der Außenwirtschaft Österreich, der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft, der Enterprise Europe Network, supported by Schwarz & Partner (CEE Vertriebspartner Reed), umgesetzt wird.

Spezielles Rahmenprogramm für CEE-VIP-Besucher

Im Rahmen des CEE-Programms werden Fachminister, Botschafter, Handelsräte, Repräsentanten und Delegationen von Industrie- und Handelskammern und Fachverbänden sowie Medienvertreter aus der Tschechischen Republik, der Slowakischen Republik, Ungarn, Belarus (Weißrussland), der Ukraine und Russland die >VIENNA-TEC 2010< besuchen. Die >VIENNA-TEC< verstärkt damit weiter ihren Stellenwert als CEE-Kontaktplattform, bei der Vertreter aus Industrie und Handel aus verschiedenen Regionen Europas zusammenkommen. So werden einander am 12. Oktober im Rahmen der Messe etwa Delegationen aus dem Kreis Vysocina in Tschechien und aus der Region Györ/Moson/Sopron treffen.

Wie Messeleiterin Eveline Sigl berichtet, wird es eine Reihe von CEE-Gemeinschaftsständen geben, so der Czech-Trade-Stand aus Tschechien, der Stand des Wirtschaftsministeriums der Slowakischen Republik und der Stand des Industrieministeriums von Belarus sowie Stände von EUROKONTAKT-Investitions- und Kooperationsprojekten und von KMU aus dem CEE-Raum.

Für akkreditierte CEE- und EURASIA-VIP-Besucher wurde zudem ein spezielles Programm gestaltet. Der erste Messetag (Dienstag, 12. Oktober) wird unter das Motto „CEE- und EURASIA-Business Visitors Day“ gestellt – mit nationalsprachig geführten Messerundgängen, Meeting-Plattformen und Presseveranstaltungen.

Kooperation mit Automotive Cluster Vienna Region

Den hohen Stellenwert der >VIENNA-TEC< für die ausstellende Industrie unterstreicht unter anderem die Kooperation mit dem Automotive Cluster Vienna Region (ACVR). Die Netzwerkorganisation für Zulieferunternehmen der Automotive-Branche wird mit einem eigenen Messestand und speziellen Programmaktivitäten präsent sein. Dazu werden insbesondere Top-Manager von Unternehmen in Ungarn, der Slowakei, Tschechien und Österreich eingeladen.

Rund 360 Aussteller sind bereits angemeldet

Unter jenen rund 360 Unternehmen, die bereits ihre Teilnahme an der dritten Ausgabe von Österreichs größter Industriefachmesse angemeldet haben, befinden sich so klangvolle Namen wie ABB, Balluff, Beckhoff Automation, Berger Lahr Positec, Bernecker & Rainer, Eltrotex, GGW Gruber, Hawe, Helmer Mara, LEM components, Lista, Mittli, Phoenix Contact, Pilz, Rittal, Schirnhofer, Schneider Electric, Siemens, Suhner Su-matic, Trumpf, Uvex oder Zoller. Der gesamte Ausstellerkatalog ist stets aktualisiert online nachzulesen: www.vienna-tec.at/2010/katalog.

Aussteller-Motive für die Messeteilnahme: Absatzimpulse, Kompetenzbeweis, Wachstum, Trends – ein wertvoller Marktplatz

„Für B&R Österreich ist die >VIENNA-TEC< die wichtigste Fachmesse des Jahres 2010“, begründet Hermann Obermair, Vertriebsleiter von Bernecker & Rainer, die Messeteilnahme des Unternehmens. „In Wien wollen wir als erfolgreicher Global Player mit 1.850 Mitarbeitern neben den zahlreichen Technikneuheiten auch unsere Kompetenz innerhalb Österreichs unterstreichen. Sämtliche Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten sowie die komplette Produktion der weltweit angebotenen Komponenten und Systeme finden in Österreich statt.“

„Es gibt erfreuliche Anzeichen dafür, dass unser kurzzyklisches Geschäft die Talsohle erreicht hat und es in der zweiten Jahreshälfte wieder bergauf geht“, berichtet Ing. MMag. Christian Zwickl-Bernhard, Leiter der Siemens-Divisionen Industry Automation und Drive Technologies der Siemens AG. „Von der >VIENNA-TEC< erwarten wir uns wichtige Impulse für unsere durchgängigen Komplettlösungen. Unsere Schwerpunkte werden auf industrieller Software und deren Integration in unsere Automatisierungslösungen sowie auf unserem Komplettangebot für den gesamten Antriebsstrang liegen. Komplettlösungen bedeuten für unsere Kunden Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit sowie höhere Produktivität. Einen weiteren Schwerpunkt bildet unsere Produktpalette im Bereich Energiemanagement und Energieeffizienz.“

Klare Beweggründe für die Messeteilnahme nennt auch Wolfgang Kaminek, Geschäftsführer von Balluff: „40 Jahre Balluff Österreich: Mit Kompetenz, Erfahrung, neuen innovativen Produkten und Lösungen nach dem Krisenjahr wieder Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit im Maschinenbau und der Industrie zu bieten – das ist unsere Motivation, auch auf der >VIENNA-TEC 2010< präsent zu sein. Sparsamer Einsatz von Energie, Qualität, hohe Maschinenverfügbarkeit und Flexibilität bei gleichzeitiger Kostenoptimierung von Fertigungs- und Produktionsprozessen sind die Herausforderungen für eine zeitgemäße Automation.“

Der Stellenwert der >VIENNA-TEC< steht für KommR Karl Wiefler, Geschäftsführer von GGW Gruber & Co, außer Frage: „Die Fachmesse >VIENNA-TEC<, vormals >INTERTOOL<, bei der wir seit 1980 kontinuierlich vertreten waren, hatte unter anderem einen wesentlichen Anteil an der erfolgreichen Entwicklung unseres Unternehmens im In- und Ausland. Auch für die bevorstehende Veranstaltung sind wir optimistisch und zuversichtlich, dass die >VIENNA-TEC< neben einer bereits spürbaren wirtschaftlichen Erholung in unserem Marktsegment zusätzliche Impulse bringen wird.“

„Die Messe bietet die höchstmögliche Konzentration von Angebot und Nachfrage, auf engstem Raum und in kürzester Zeit“, meint Maria Kronthaler, Prokuristin von Helmer Mara. „Gerade im Zeitalter des Internet wird der persönliche Kontakt auf Messen für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit immer wichtiger. Deshalb ist Helmer Werkzeugmaschinen seit 1976 regelmäßig auf nationalen und internationalen Ausstellungen. Wir freuen uns, dass sich die >VIENNA-TEC< so gut entwickelt hat, weil mittlerweile alle namhaften österreichischen Maschinen- und Werkzeuganbieter diesen Marktplatz schätzen gelernt haben.“

Der persönliche Kontakt zum Kunden im Zeitalter der elektronischen Medien steht für Ing. Marcus Schellerer, Geschäftsleiter Rittal Schaltschränke ganz oben und war mit Beweggrund für die Messeteilnahme an der >VIENNA-TEC<: „Messen sind auch im Zeitalter von Internet, Facebook und Co. ein der wichtigsten Plattformen zum Austausch von Meinungen, Erfahrungen und Anregungen. Für uns als Hersteller ist es wichtig, von unseren Kunden und Anwendern in einer lockeren Atmosphäre Wünsche und Verbesserungsvorschläge zu hören, die wir in die Neuentwicklung und Optimierung von Produkten einfließen lassen können. Neben den Sach- und Fachthemen darf der persönliche und soziale Aspekt nicht zu kurz kommen. Wir freuen uns auf eine professionell vorbereitete und ausgerichtete Fachmesse im internationalen Umfeld.“

Für Ing. Wolfgang Huemer, Geschäftsführer von Zoller Austria, steht die Vorstellung von Innovationen im Vordergrund: „Die >VIENNA-TEC< hat sich in der Zerspannungstechnik sehr gut etabliert und genießt in der Branche einen hervorragenden Ruf. Als Marktführer bei Werkzeugeinstell-, Mess- und Prüfgeräten ist es für uns logisch, auch heuer wieder daran teilzunehmen, damit wir unseren Kunden und Interessenten die neuesten Trends der Werkzeugvermessung live präsentieren können.“

Eine erfreuliche Vorschau präsentiert Mag. Sylke Kanits von der Schweißtechnischen Zentralanstalt (SZA), die für die Messe- und Kongressleitung der Fachmesse SCHWEISSEN/JOIN-EX verantwortlich zeichnet: „Die Schweißtechnische Zentralanstalt ist sehr zufrieden mit dem Buchungsstand ihrer Aussteller. Viele Unternehmen der Schweiß- und Verbindungstechnik haben erkannt, dass es gerade in Zeiten einer schwierigen Wirtschaftslage wichtig ist Flagge zu zeigen. Die >VIENNA-TEC< ist ein Fixpunkt im Terminkalender unserer Branche. Beim JOIN-EX-Kongress am 14. und 15. Oktober erwarten wir viel internationales Fachpublikum. Wir organisieren Technologieführungen in den Hallen, und durch den Synergieeffekt zwischen Fachmesse und Fachkongress können die Teilnehmer von einem einzigartigen Mix aus praktischem und theoretischem Erfahrungsaustausch profitieren. Am 14. Oktober feiern wir ein großes Fest, nämlich das 80-jährige Jubiläum der SZA, zu dem wir hochrangige Gäste aus Wirtschaft, Industrie und Politik erwarten. Wir freuen uns auf die >VIENNA-TEC< – für uns die vier wichtigsten Tage im Jahr 2010.“

Premiere: Leitthema „Energieeffizienz“

Als übergeordnetes Thema steht die „Energieeffizienz“ erstmals im Mittelpunkt der >VIENNA-TEC<. Das Thema zieht sich durch alle sechs Fachmessebereiche und soll die Vielfalt der unternehmerischen Aktivitäten und Möglichkeiten für erhöhte Energieeffizienz darstellen.

Fachteil:
Technische >Vienna-Tec<-Vorschau –
Energieeffizienz: Potenziale in der Automatisierungstechnik

Bei konsequenter Anwendung von bereits bekannten Technologien aus der Antriebstechnik, Sensorik & Messtechnik, Montagtechnik sowie Pneumatik lassen sich wirtschaftliche Einsparpotenziale in der gesamten Automatisierung heben. Mit den am Markt verfügbaren und zur >VIENNA-TEC 2010< gezeigten Produkten und Modulen existieren bereits zahlreiche Lösungen, mit denen man eine energetische Effizienssteigerung erreichen kann. Aussteller wie ABB, Balluff, Beckhoff, Bernecker+Rainer, Endress+Hauser, Hiwin, igus, Motoman, Phoenix Contact, Pilz, Rittal, Siemens, Schunk, Schneider Electric, Stäubli, Wago, Watt Drive und wenglor sensoric präsentieren den Fachbesuchern konkrete Beispiele für energieeffiziente Lösungen.

Antriebstechnik: Das gesamte Antriebssystem betrachten

Untersuchungen der Industrie zeigen, dass die Hälfte des gesamten Stromverbrauchs auf Elektromotoren zurückgeht. Allerdings hat sich herausgestellt, dass beispielsweise ein Energiesparmotor alleine nur einen Teil der möglichen Ersparnis bringt. Erst die Kombination aus sparsamem Antrieb und intelligenter Steuerung bringt den maximalen Effizienzgewinn. Daher wird man in Zukunft noch stärker das gesamte Antriebssystemsystem betrachten. Bereits in der Planung und Auslegung des gesamten Antriebsstranges kann der Energiebedarf einer gesamten Antriebslösung und der einzelnen Komponenten berücksichtigt werden. Um die Energieeffizienz von Antrieben zu erhöhen, verfolgen die Anbieter mehrere Ansätze: Intelligenter Einsatz elektrischer Energie, also so wenig wie nötig, Energie mit hohem Wirkungsgrad umwandeln, möglichst wenig Energieüberschuss in Form von Wärme erzeugen und die rückgespeiste Bremsenergie nutzen.

Auch im Schaltschrank kann man optimieren: Mehr Leistung bei gleicher Bauform spart Platz im Schaltschrank. Dazu offeriert ein Anbieter ein System, das den Verdrahtungsaufwand sowie den Platzbedarf im Schaltschrank deutlich reduziert. Weiters lässt sich durch energieeffiziente Produkte die Verlustleistung im Schaltschrank deutlich senken. Energieeffiziente Technologien in der Antriebstechnik und im Schaltschrank sparen gegenüber konventionellen Lösungen bis zu 85 Prozent Verkabelungsaufwand, 50 Prozent Bauvolumen und bis zu 70 Prozent Schaltschrankvolumen. Wie das möglich ist, zeigen die Aussteller bei der >VIENNA-TEC 2010<.

Sensorik und Messtechnik: Wichtige Daten für mehr Energieeffizienz

Wenn man effizientere Prozesse anstrebt, muss man die notwendigen Parameter kennen. Sensorik und Messtechnik liefern dazu wichtige Daten zu mehr Energieeffizienz. In der Verfahrens- und Prozesstechnik sind das etwa Temperaturen, Drücke und Strömungen oder die exakte Zusammensetzung von Verbrennungsgasen. Bei Großverbrauchern wie Turbinen, Lüftern, Generatoren oder Windkraftanlagen überwachen Messsysteme den aktuellen Zustand und Verschleiß, um einen möglichst effizienten Betrieb sicherzustellen. Und bei der Übertragung und Verteilung elektrischer Energie setzt man Leistungsanalysatoren und Netzqualitätsmessgeräte ein.

In der Gebäudeautomation garantieren Sensoren eine möglichst hohe Energieeffizienz, in dem sie Daten zur bedarfsgerechten Steuerung und Regelung der Lüftungs- und Klimaanlagen liefern. Energieeinsparungen zwischen 20 Prozent und 70 Prozent sind somit im Vergleich zu einer ungeregelten Lüftung möglich. Um energetische Schwachstellen an Gebäuden deutlich sichtbar zu machen, helfen moderne Thermografiegeräte und neu entwickelte Gassensoren liefern Daten für bestmöglich automatisierte Lüftungs- und Klimaanlagen.

Robotik und Montagetechnik: Kleiner gebaut und weniger „hungrig“

Die aktuellen Roboter- und Handlinggeräte sowie die dazugehörige Greifer „verschwenden“ mittlerweile weit weniger Platz, weil die Hersteller die Mechanik, Kinematik und Antriebskomponenten systematisch optimiert haben. Diese kompakte Bauweise kann den Platzbedarf um bis zu 75 Prozent reduzieren. Auch der „Energiehunger“ der flotten Helfer konnte deutlich reduziert werden: Bis zu 30 Prozent elektrische Energie spart man mit den Energy-Saving-Funktionen mancher Geräte.

Wer in der Montage schwere Lasten zu bewegen hat, kann auch hier auf energieeffiziente Produkte setzen, die zur >VIENNA-TEC 2010< präsentiert werden. Etwa mit verschiedenen Schienenführungen, die einen minimalen Reibungskoeffizienten von lediglich 0,01 Prozent aufweisen. Durch die drastisch reduzierte Reibung um über 90 Prozent gegenüber konventionellen Gleitführungen kann gerade bei Schwerlast-Aufgaben ein Antrieb viel kleiner und somit wesentlich energiesparender ausgelegt werden. Durch die konsequente Miniaturisierung, Standardisierung und Modularisierung können die Anwender ihren Energieverbrauch bei Roboter- und Montageanwendungen deutlich reduzieren. Wer so genannte Modulbaukästen einsetzt erzielt laut Angaben der Hersteller bereits beachtliche 20 Prozent Einsparung.

Pneumatik: Luft, die nicht verpufft

Moderne Pneumatiklösungen tragen ebenfalls wesentlich zur effizienten Nutzung der Energie bei. Bei den oftmals meterlangen Schläuchen und Leitungen, durch die Druckluft zum Verbraucher gelangt, kommt es immer wieder an vielen Stellen zu Energieverlusten. Schlaue Anwender setzen hier auf moderne pneumatische Komponenten, die teure Leckageverluste vermeiden, und den notwendigen Druck in der Leitung halten. Für den platzsparenden Einsatz haben die einschlägigen Hersteller Ventilsysteme entwickelt, die aufgrund kompakter Abmessungen im direkten Umfeld der Aktoren platziert werden können. Diese Konzentration von pneumatischen Funktionen auf engstem Raum verhindert Druckverluste, die durch große Leitungslängen vom Schaltschrank zum pneumatischen Antrieb entstehen können, und verkürzt darüber hinaus die Zykluszeiten.

Zusätzlich können elektronische Steuerungen die Geschwindigkeit und den Luftverbrauch so optimieren, dass um bis zu 25 Prozent weniger Energie verschwendet wird und dennoch immer die nötige Leistung und der richtige Druck zur Verfügung stehen.

Impulse für Wachstum setzen

Die >VIENNA-TEC 2010< soll besonders starke Impulse für den von Österreich und seinen Nachbarn gebildeten Wirtschaftsraum setzen. „Gerade jetzt, da wir einerseits noch an den Folgen der Krise laborieren, zum anderen aber die Industriekonjunktur allmählich wieder in die Gänge kommt, müssen wir aktiv werden, um die besten Voraussetzungen für neues Wachstum zu schaffen, die >VIENNA TEC< soll dabei geradezu als Katalysator wirken“, erklärt Reed-Chef Johann Jungreithmair: „Das Denken und wirtschaftliche Handeln auf transnationaler Ebene bildet das zentrale Element des Konzeptes der >VIENNA TEC<.“

Öffnungszeiten und Details

Die >VIENNA-TEC 2010< wird von Dienstag, 12. bis Donnerstag, 14. Oktober jeweils von 9.00 bis 18.00 Uhr und am Freitag, 15. Oktober 2010 von 9.00 bis 17.00 Uhr geöffnet sein. Alle Informationen zur Messe stets aktuell unter www.vienna-tec.at. (+++)
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